Atemwegserkrankungen
Von Husten bis Atemnot
Atemwegserkrankungen beim Pferd können sich durch Husten, Nasenausfluss, Atemgeräusche, reduzierte Belastbarkeit oder Atemnot zeigen. Die Ursachen reichen von akuten Infekten bis zu chronischen Reizungen der Bronchien.
Kennzeichen Wann sollte ich handeln?
- Husten
- Nasenausfluss
- schnelle Atmung
- verminderte Belastbarkeit
- Fieber
- verlängerte Erholung nach Arbeit
Handlungsempfehlung
Zeitnah Termin vereinbaren, bei Atemnot sofort anrufen. Video von Husten oder Atmung ist hilfreich.
Auf einen Blick
Hintergrund und Wissenswertes
Atemwegserkrankungen beim Pferd
Atemwegserkrankungen können beim Pferd akut auftreten oder sich über längere Zeit entwickeln. Sie reichen von Infekten der oberen Atemwege bis zu chronischen Erkrankungen der Bronchien.
Woran man Atemwegsprobleme erkennt
Typische Hinweise sind Husten, Nasenausfluss, Atemgeräusche, schnelle oder angestrengte Atmung und eine geringere Belastbarkeit. Manche Pferde husten nur zu Beginn der Arbeit, andere zeigen auch in Ruhe eine auffällige Atmung.
Fieber, Mattigkeit oder mehrere betroffene Pferde im Bestand sprechen eher für ein infektiöses Geschehen. Atemnot ist immer ein Warnsignal und sollte sofort telefonisch abgeklärt werden.
Akut oder chronisch?
Akute Atemwegserkrankungen entstehen häufig im Zusammenhang mit Infektionen. Chronische Beschwerden werden dagegen oft durch Staub, Schimmelsporen, Pollen, Heuqualität, Einstreu oder Stallklima verstärkt.
Die Unterscheidung ist wichtig, weil Infekte, Asthma, Allergien und andere Atemwegsprobleme unterschiedlich behandelt und betreut werden müssen.
Was untersucht wird
Bei der Untersuchung werden Atmung, Atemfrequenz, Atemgeräusche, Schleimhäute, Allgemeinzustand, Temperatur und Belastbarkeit beurteilt. Zusätzlich sind Informationen zu Haltung, Fütterung, Einstreu, Heu, Stallklima und bisherigem Verlauf wichtig.
Behandlung und Management
Die Behandlung richtet sich nach Ursache und Schweregrad. Je nach Befund können Medikamente, Inhalation, Haltungsanpassungen oder weiterführende Diagnostik sinnvoll sein. Bei chronischen Verläufen ist ein staubarmes Management besonders wichtig.