Atemnot
Erschwerte Atmung ist ein Notfall
Atemnot ist ein akutes Warnsignal. Wenn ein Pferd sichtbar schwer atmet, stark mit den Flanken arbeitet oder bläuliche Schleimhäute zeigt, sollte sofort telefonisch abgeklärt werden, wie schnell Hilfe nötig ist.
Kennzeichen Wann sollte ich handeln?
- angestrengte oder schnelle Atmung
- starkes Nüsternspiel
- Husten
- aufgeblähte Nüstern
- deutliches Mitatmen der Flanken
- bläuliche oder dunkle Schleimhäute
Handlungsempfehlung
Sofort anrufen. Pferd nicht treiben, nicht verladen und staubige Umgebung meiden. Video von Atmung, Nüstern und Flankenbewegung schicken, wenn dies stressfrei möglich ist.
Auf einen Blick
Hintergrund und Wissenswertes
Atemnot beim Pferd
Atemnot ist ein Notfall. Wenn ein Pferd sichtbar schwer atmet, die Flanken stark mitbewegt, aufgeblähte Nüstern zeigt oder bläuliche Schleimhäute hat, sollte sofort tierärztlich Rücksprache gehalten werden.
Woran Atemnot erkennbar ist
Typische Warnzeichen sind schnelle oder angestrengte Atmung, starkes Nüsternspiel, sichtbare Bauchatmung, Atemgeräusche, Husten mit Atemnot, Schwäche oder dunkle beziehungsweise bläuliche Schleimhäute.
Was bis zum Eintreffen wichtig ist
Das Pferd sollte nicht getrieben, nicht gearbeitet und nicht unnötig verladen werden. Stellen Sie es möglichst ruhig, gut belüftet und staubarm. Heu oder staubige Einstreu sollten nach Möglichkeit aus der direkten Umgebung entfernt werden.
Mögliche Ursachen
Atemnot kann durch akute Atemwegserkrankungen, Asthma-Schübe, allergische Reaktionen, Infektionen, Kreislaufprobleme oder andere ernsthafte Erkrankungen ausgelöst werden. Die Ursache muss tierärztlich eingeordnet werden.
Warum schnelles Handeln wichtig ist
Bei Atemnot kann sich der Zustand unter Stress oder Belastung rasch verschlechtern. Deshalb steht zunächst die Stabilisierung im Vordergrund. Je nach Befund können weitere Diagnostik, Behandlung oder eine Klinikvorstellung notwendig werden.