Augennotfälle
Augenprobleme können schnell gefährlich werden
Ein schmerzhaftes, zugekniffenes, tränendes oder getrübtes Auge sollte beim Pferd immer zeitnah tierärztlich abgeklärt werden. Manche Augenbefunde verschlechtern sich schnell und können das Sehvermögen gefährden.
Kennzeichen Wann sollte ich handeln?
- starkes Tränen
- zugekniffenes Auge
- Lichtscheue
- Schwellung der Lider
- Trübung der Hornhaut
- sichtbare Verletzung oder eitriger Ausfluss
Handlungsempfehlung
Sofort anrufen. Pferd dunkel und ruhig stellen, nicht am Auge reiben lassen. Bitte möglichst ein scharfes Foto oder kurzes Video vom betroffenen Auge per WhatsApp schicken. Keine Augensalbe ohne tierärztliche Rücksprache verwenden.
Auf einen Blick
Hintergrund und Wissenswertes
Augennotfälle beim Pferd
Augenprobleme sollten beim Pferd früh ernst genommen werden. Ein zugekniffenes, tränendes, geschwollenes oder getrübtes Auge kann schmerzhaft sein und sich schnell verschlechtern.
Woran ein Augennotfall erkennbar ist
Warnzeichen sind starkes Tränen, Lichtscheue, Zukneifen des Auges, Schwellungen, Rötung, Trübung, eitriger Ausfluss, sichtbare Verletzungen oder der Verdacht auf einen Fremdkörper.
Was bis zur Untersuchung wichtig ist
Das Pferd sollte ruhig und möglichst dunkel stehen. Es sollte nicht am Auge reiben. Ein scharfes Foto oder kurzes Video kann helfen, die Dringlichkeit einzuschätzen. Augensalben, Tropfen oder Spülungen sollten nur nach Rücksprache verwendet werden.
Warum schnelle Abklärung wichtig ist
Hornhautverletzungen, Entzündungen oder Fremdkörper können zunächst klein wirken, aber rasch Schmerzen und Folgeschäden verursachen. Eine frühe Untersuchung hilft, die richtige Behandlung einzuleiten und das Sehvermögen zu schützen.